1/11/2014

8. November Lesung „Polska im Nebel“

Bild Polska im Nebel Wie vielen vielleicht bekannt ist, habe ich einen Teil dieses Jahres in einer „Schutzhütte“ an den nebeligen Hängen des Riesengebirges verbracht. Es hat viel geregnet und ich habe viel gezittert. Und mir die Zeit mit Ziegen hüten und Geschichten schreiben vertrieben. Jetzt bin ich zurück und werde einige davon am 08.11.14 erstmals vorstellen. Außerdem habe ich meinen Debütroman im Gepäck, der soeben taufrisch erschienen ist. Gleich zwei gute Gründe, unbedingt dabei zu sein. Ihr seid herzlich eingeladen.

Wann: 08.11.14 Start: 20:00 Uhr
Wo: hinZundkunZ (Georg Schwarz Straße 9 / 04177 Leipzig)

23/07/2014

Romandebüt „Caiman und Drache“ ab sofort erhältlich

cover caiman19_kleinEndlich ist es soweit. Mein erster Roman „Caiman und Drache“ ist offiziell erschienen und über den Buchhandel erhältlich. Wer sich informieren möchte, worum es geht, hier ist der Klappentext:

Oberschlesien in den 1920er-Jahren: In der zum Deutschen Reich gehörenden Region entbrennt ein Volksaufstand, dessen Ziel der Anschluss an die Zweite Polnische Republik ist. Auch das verschlafene Dorf Braschowitz wird von den Unruhen erschüttert. Brücken werden gesprengt. Menschen verschwinden. In den Hinterzimmern der Amtsstuben laufen halbseidene Geschäfte. Eines Morgens wird die Leiche von Pfarrer Ogurek im Steinbruch gefunden. Der beleibte Kriminalbeamte Ferch untersucht den Fall, doch er stößt auf jede Menge Ungereimtheiten – und auf das Misstrauen der Dorfbewohner. Und es wird weitere Tote geben.

Vor diesem Hintergrund entspinnt sich die Geschichte um die Zwillinge Karl und Alois Storch, die beide dieselbe Frau lieben, die geheimnisvolle Dorfschöne Malwina. Sie kann sich für keinen entscheiden, spielt sie gegeneinander aus und macht aus Brüdern Rivalen. Dann bricht der Vorabend des Zweiten Weltkrieges an und die drei verlieren sich aus den Augen. Werden sie sich wiedersehen?

Roman Israel fängt in seinem Debütroman Caiman und Drache die ganz besondere Atmosphäre zwischen Angst und Aufbruch ein, die während der Zwischenkriegszeit in der deutsch-polnisch-tschechoslowakischen Grenzregion geherrscht haben muss. Dabei spürt er scheinbar mühelos die Komik auf, die in jedem noch so dramatischen Ereignis zu finden ist.

Luftschacht Verlag Wien 2014
Hardcover; Ebook (epub)
ISBN (Print) 978-3-902844-43-9
€ 23.20 [D], € 23.90 [A], CHF 31.50

26/05/2014

31.05. Europa-Tage-Lesung im Dom Gerharta Hauptmanna in Jagniątków

P1240872Literaturliebhaber aufgepasst! Ab Samstag, den 31.05. finden im Gerhart-Hauptmann-Haus im idyllischen Agnetendorf (PL) wieder die Europatage statt. Das städtische Museum lädt ab 11 Uhr zu einer interkulturellen Zusammenkunft mit Autoren aus Polen, Russland und Deutschland. Außerdem gibt es Musik von Ewa Antosik.

Es lesen: Natalia Elizarova (Moskau), Jacek Inglot (Breslau), Waldemar Okoń (Breslau), Marek Śnieciński (Breslau), Undine Materni (Dresden), Peter Gehrisch (Dresden), Roman Israel (Leipzig) – Stipendiat des Projektes „Auswärtsspiel“.

Wann: 31.05.14 / 11 Uhr
Wo: Gerhart-Hauptmann-Haus / ul. Michałowicka 32 / 58-570 Jelenia Góra (Polen)

www.muzeum-dgh.pl

5/05/2014

Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung Sachsen in Jagniątków/Polen 2014

P1240416Liebe Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, vielen Dank. Von Anfang Mai bis Ende Juni 2014 werde ich mich im Gerhart-Hauptmann-Haus in Jagniątków/Jelenia Góra/Polen aufhalten, um mein neues Romanprojekt voranzutreiben, durch die Berge zu streifen und mich vom schlesischen Teil des Riesengebirges inspirieren zu lassen.

30/12/2013

Neu: Malve & Hibiskus

Malve und Hibiskus_klein29 Seiten
Leipzig 2013
Erschienen in der Reihe: Korona/*Mantelpoesie
1. Auflage

Der Band versammelt Gedichte, die während eines längeren Aufenthaltes in und um Kraków/Polen sowie in der Oberlausitz entstanden. Die handgerechten Heftchen, die in jede Jacken- oder Manteltasche passen, sind alle liebevoll in Handarbeit gefertigt, vernäht, gestempelt und mit verschiedenen Einbänden versehen. Ideal auf Reisen oder als Geschenk.

20/11/2013

6.12. Buchpremiere: Die leise Ahnung von Sonne

cover utopiaPunkt Nikolaus ist es endlich soweit; an diesem Tag erscheint unser neues, nunmehr sechstes Buch. Der Kurzgeschichtenband trägt den Titel „Die leise Ahnung von Sonne“. In ihm enthalten sind teils absurde, witzige, bildgewaltige und oftmals tragikomische Geschichten, die, wie das wahre Leben, nicht immer glorreich, aber stets hoffnungsvoll enden. Gespickt werden diese wie immer von Inga Israels liebevollen Illustrationen. Am 6. Dezember stellen wir das Buch im Berliner Mastul e.V. vor. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

Was: Buchpremiere/Lesung
Wann: 6.12.13 um 20:15 Uhr
Wo: Mastul e.V. / Liebenwalder Straße 33 / 13347 Berlin
Eintritt frei!

http://mastul.de/

22/10/2013

Die leise Ahnung von Sonne – Neues Buch im Dezember

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Selfpublishing ist in aller Munde und dabei, in der Buchbranche gehörig Staub aufzuwirbeln. Auch wir sind Teil dieser Bewegung und lassen auf diese Weise wieder ein Buch, mittlerweile unser sechstes, erscheinen. In „Die leise Ahnung von Sonne“ sind wie immer wundervolle Illustrationen von Inga Israel und diesmal zehn heiterschönskurrile Storys von mir enthalten.
Die alterssenile Frau Przibilski will beobachtet haben, wie Jugendliche einen Toten im Steinhuder Meer entsorgt haben. Kommissar Roth ermittelt und findet heraus, dass es nur ein Karpfen gewesen sei, der im fischlosen See versenkt wurde. „Deswegen haben die Jungen einen reingeworfen, um ihn zu angeln. Ohne Fisch kein Angler. Verstehen Sie?“ „Und die Leiche, Herr Kommissar?“ „Rufen Sie mich an, falls Sie noch eine finden sollten!“ Fröhliches Ende ohne Fisch, dann aber doch mit Leiche. In einer anderen Geschichte entdeckt eine Gruppe von freakigen Wissenschaftlern das sagenumwobene Higgs-Boson und während der angeschlossenen wilden Feierorgie plötzlich Gefallen an Freikörperkultur, Nudismus und der Erforschung des eigenen Körpers wieder. Zwei Wanderer, die nach schweißtreibender Gipfelstürmung sich nichts sehnlicher wünschen, als in einer tschechischen Grenzbaude ein böhmisches Fassbier zu genießen, müssen feststellen, dass ebendiese in ein Spezialitätenrestaurant namens „Olymp“ verwandelt wurde, das nur die griechischen Flaschenbiere namens Malfa und Alfa führt. Das kann doch wohl alles nicht wahr sein. Weltuntergang! Und was nun? Eine Mutter sitzt in einem von einer Schneewehe gestoppten Zug fest. Der Zugführer weigert sich die Türen zu öffnen, bevor ein Bergungskommando eingetroffen ist, um Dienst nach Vorschrift zu machen. Doch Hilfe naht. Ihr kleiner Sohn Fryko ist in Begleitung eines Jägers zu ihr unterwegs, der sie unter Androhung von Waffengewalt da rausholen soll. Anders als erwartet, führt dieser jedoch kein Gewehr, sondern nur ein Netz mit sich. „Warum denn das? Das ist ja voll öde!“, fragt Fryko. „Es hält die Tierschützer im Zaum.“ Drohgebärde? Fehlanzeige. Solche und viele weitere teils absurde, witzige, bildgewaltige und oftmals tragikomische Geschichten finden sich im knapp hundert Seiten umfassenden Bändchen. Sie enden, wie das wahre Leben, nicht immer glorreich, aber stets hoffnungsvoll.

Buchpremiere am 6.12.13
Wo: Mastul e.V. / Liebenwalder Straße 33 / 13347 Berlin
Nähere Infos folgen.

http://mastul.de/

10/10/2013

18.10. Цветаевский костер – Zwetajewa-Feuer Leipzig

P1000309Die am 18.10. zu Ehren der russischen Dichterin Marina Zwetajewa stattfindende Lesung knüpft an die langjährige Tradition an, in verschiedenen Städten der Welt ihr zu Ehren ein Feuer zu entzünden und ihre und andere Texte vorzutragen. Zu hören und zu sehen sind Lyrik, Prosa und Performances der Mitglieder des Leipziger deutsch-russischen Literaturkreises „buterbrod“ – Lena Inosemzewa, Viktor Kapischnikow, Sergej Tenjatnikow – sowie des Gastautors Roman Israel. Die Lesung findet zweisprachig statt.

Was: deutsch-russische Lesung „Zwetajewa-Feuer (Цветаевский костер)“
Wann: 18.10.2013 / 19:00
Wo: Kunstsalon SagArt e.V. / Kuhturmstr. 4 / Leipzig
Eintritt frei!

Offprint – Lesung zur Ausstellung im Tschechischen Zentrum Berlin

Reise nach LoitoktokDie Ausstellung „Offprint – Künstler drucken selbst“ zeigt Bücher, Sammelbände, Zeitschriften, Fanzines und andere Druckerzeugnisse, die ihre Autoren – Künstler, Illustratoren und Designer – mit eigenen Händen gedruckt und in kleiner Auflage selber herausgegeben haben. Die Ausstellung stellt unabhängiges Schaffen aus der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland vor. Das Phänomen des „self publishig“ oder „independent publishing“ folgt dem aktuellen Trend eines nachhaltigen Einsatzes von Ressourcen.

Ausstellende Künstler: Štepánka Bláhovcová, Jan Cumlivski, Jimmy Draht, Mariana Dvoráková, Ines C. Geißer, Kirsten C. Geißer, Christian Gfeller, Anna Hellsgård, Inga Israel, Marion Jdanoff, Kudlawerkstatt, Jeong Hwa Min, Eva Maceková, Napoli, Tomáš Roubal, Franziska Schaum, Team HexMex, Damien Tran, uuterky
Kuratorin: Alena Drahokoupilová

Am 16.10.13 gibt es außerdem die Möglichkeit, sich mit den Künstlern zu treffen und mehr über die ausgestellten Werke und deren Arbeitsweise zu erfahren. Nach der etwa einstündigen Führung durch die Ausstellung wird Roman Israel aus einigen der ebenfalls im Tschechischen Zentrum ausgestellten Büchern lesen, die von seiner Schwester Inga Israel illustriert und grafisch gestaltet wurden. Roman Israel lebt und arbeitet in Leipzig, er schreibt Prosa, Lyrik, Theaterstücke und Hörspiele, veröffentlicht in Zeitschriften und ist Mitglied der Lesebühnen Sax Royal, Kosmonaut und West.

18:00 Führung durch die Ausstellung u.a. mit Jimmy Draht, Re:Surgo!
19:00 Lesung Roman Israel

Was: Führung durch die Ausstellung und Lesung
Wo: Tschechisches Zentrum / Wilhelmstr. 44 / Zug. üb. Mohrenstraße, Berlin
Wann: 16.10.2013 / 18:00
Eintritt frei!

Die Ausstellung selbst ist noch bis 24.10.2013, Mo-Do 15.00-20.00 geöffnet.

http://berlin.czechcentres.cz

11/06/2013

Eiswüste und Asphaltblut – Ein Text-Bild-Experiment

Bildbeschreibung_FinalDie im Leipziger Literaturverlag erscheinende Anthologie „Eiswüste und Asphaltblut“ (Hg. Kurt Mondaugen & Udo Hagedorn) ist ein Text-Bild-Experiment mit Beiträgen von Ahne, Tom Bresemann, Julius Fischer & André Herrmann, Lizzy Gabriel, Roman Israel, Simone Kornappel, Jan Kuhlbrodt, Radjo Monk, Sonia Petner, Raimund Petschner und Stephan Sarek

Udo Hagedorn und Kurt Mondaugen vereinbarten ein außergewöhnliches Bildbetrachtungs-Experiment: Ein abstraktes Bild des Berliner Künstlers (Foto) wurde für je drei Wochen in den Wohnungen von 13 Schriftstellern platziert. Diese hatten die Aufgabe, eine mit den Farben und Linien des Bildes verwobene Geschichte zu erfinden. Irritationen und Mißverständnisse waren erwünscht. So finden sich in diesem Band Geschichten von Schuhabdrücken und breit getretenen Kaugummis, von einer Farbexplosion und vom Photonenantrieb eines interstellaren Raumschiffes neben tiefgründigen Analysen und Reflexionen, in denen Bildkunst und schriftstellerische Improvisation aufeinandertreffen.

Kurt Mondaugen, geb. 1966, lebt als Schriftsteller, Performer und Philosoph in Leipzig, 2008-2011 Stipendiat am Graduiertenkolleg Schriftbildlichkeit an der Freien Universität Berlin.
Udo Hagedorn, geb. 1968 in Thüringen, lebt als bildender Künstler in Berlin und Ostbrandenburg.

Eiswüste und Asphaltblut (Hg. Kurt Mondaugen & Udo Hagedorn)
Leipziger Literaturverlag
130 S., 16.95 EUR
ISBN 978-3-86660-165-9