5/05/2014

Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung Sachsen in Jagniątków/Polen 2014

P1240416Liebe Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, vielen Dank. Von Anfang Mai bis Ende Juni 2014 werde ich mich im Gerhart-Hauptmann-Haus in Jagniątków/Jelenia Góra/Polen aufhalten, um mein neues Romanprojekt voranzutreiben, durch die Berge zu streifen und mich vom schlesischen Teil des Riesengebirges inspirieren zu lassen.

30/12/2013

Neu: Malve & Hibiskus

Malve und Hibiskus_klein29 Seiten
Leipzig 2013
Erschienen in der Reihe: Korona/*Mantelpoesie
1. Auflage

Der Band versammelt Gedichte, die während eines längeren Aufenthaltes in und um Kraków/Polen sowie in der Oberlausitz entstanden. Die handgerechten Heftchen, die in jede Jacken- oder Manteltasche passen, sind alle liebevoll in Handarbeit gefertigt, vernäht, gestempelt und mit verschiedenen Einbänden versehen. Ideal auf Reisen oder als Geschenk.

20/11/2013

6.12. Buchpremiere: Die leise Ahnung von Sonne

cover utopiaPunkt Nikolaus ist es endlich soweit; an diesem Tag erscheint unser neues, nunmehr sechstes Buch. Der Kurzgeschichtenband trägt den Titel „Die leise Ahnung von Sonne“. In ihm enthalten sind teils absurde, witzige, bildgewaltige und oftmals tragikomische Geschichten, die, wie das wahre Leben, nicht immer glorreich, aber stets hoffnungsvoll enden. Gespickt werden diese wie immer von Inga Israels liebevollen Illustrationen. Am 6. Dezember stellen wir das Buch im Berliner Mastul e.V. vor. Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!

Was: Buchpremiere/Lesung
Wann: 6.12.13 um 20:15 Uhr
Wo: Mastul e.V. / Liebenwalder Straße 33 / 13347 Berlin
Eintritt frei!

http://mastul.de/

22/10/2013

Die leise Ahnung von Sonne – Neues Buch im Dezember

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Selfpublishing ist in aller Munde und dabei, in der Buchbranche gehörig Staub aufzuwirbeln. Auch wir sind Teil dieser Bewegung und lassen auf diese Weise wieder ein Buch, mittlerweile unser sechstes, erscheinen. In „Die leise Ahnung von Sonne“ sind wie immer wundervolle Illustrationen von Inga Israel und diesmal zehn heiterschönskurrile Storys von mir enthalten.
Die alterssenile Frau Przibilski will beobachtet haben, wie Jugendliche einen Toten im Steinhuder Meer entsorgt haben. Kommissar Roth ermittelt und findet heraus, dass es nur ein Karpfen gewesen sei, der im fischlosen See versenkt wurde. „Deswegen haben die Jungen einen reingeworfen, um ihn zu angeln. Ohne Fisch kein Angler. Verstehen Sie?“ „Und die Leiche, Herr Kommissar?“ „Rufen Sie mich an, falls Sie noch eine finden sollten!“ Fröhliches Ende ohne Fisch, dann aber doch mit Leiche. In einer anderen Geschichte entdeckt eine Gruppe von freakigen Wissenschaftlern das sagenumwobene Higgs-Boson und während der angeschlossenen wilden Feierorgie plötzlich Gefallen an Freikörperkultur, Nudismus und der Erforschung des eigenen Körpers wieder. Zwei Wanderer, die nach schweißtreibender Gipfelstürmung sich nichts sehnlicher wünschen, als in einer tschechischen Grenzbaude ein böhmisches Fassbier zu genießen, müssen feststellen, dass ebendiese in ein Spezialitätenrestaurant namens „Olymp“ verwandelt wurde, das nur die griechischen Flaschenbiere namens Malfa und Alfa führt. Das kann doch wohl alles nicht wahr sein. Weltuntergang! Und was nun? Eine Mutter sitzt in einem von einer Schneewehe gestoppten Zug fest. Der Zugführer weigert sich die Türen zu öffnen, bevor ein Bergungskommando eingetroffen ist, um Dienst nach Vorschrift zu machen. Doch Hilfe naht. Ihr kleiner Sohn Fryko ist in Begleitung eines Jägers zu ihr unterwegs, der sie unter Androhung von Waffengewalt da rausholen soll. Anders als erwartet, führt dieser jedoch kein Gewehr, sondern nur ein Netz mit sich. „Warum denn das? Das ist ja voll öde!“, fragt Fryko. „Es hält die Tierschützer im Zaum.“ Drohgebärde? Fehlanzeige. Solche und viele weitere teils absurde, witzige, bildgewaltige und oftmals tragikomische Geschichten finden sich im knapp hundert Seiten umfassenden Bändchen. Sie enden, wie das wahre Leben, nicht immer glorreich, aber stets hoffnungsvoll.

Buchpremiere am 6.12.13
Wo: Mastul e.V. / Liebenwalder Straße 33 / 13347 Berlin
Nähere Infos folgen.

http://mastul.de/

10/10/2013

18.10. Цветаевский костер – Zwetajewa-Feuer Leipzig

P1000309Die am 18.10. zu Ehren der russischen Dichterin Marina Zwetajewa stattfindende Lesung knüpft an die langjährige Tradition an, in verschiedenen Städten der Welt ihr zu Ehren ein Feuer zu entzünden und ihre und andere Texte vorzutragen. Zu hören und zu sehen sind Lyrik, Prosa und Performances der Mitglieder des Leipziger deutsch-russischen Literaturkreises „buterbrod“ – Lena Inosemzewa, Viktor Kapischnikow, Sergej Tenjatnikow – sowie des Gastautors Roman Israel. Die Lesung findet zweisprachig statt.

Was: deutsch-russische Lesung „Zwetajewa-Feuer (Цветаевский костер)“
Wann: 18.10.2013 / 19:00
Wo: Kunstsalon SagArt e.V. / Kuhturmstr. 4 / Leipzig
Eintritt frei!

Offprint – Lesung zur Ausstellung im Tschechischen Zentrum Berlin

Reise nach LoitoktokDie Ausstellung „Offprint – Künstler drucken selbst“ zeigt Bücher, Sammelbände, Zeitschriften, Fanzines und andere Druckerzeugnisse, die ihre Autoren – Künstler, Illustratoren und Designer – mit eigenen Händen gedruckt und in kleiner Auflage selber herausgegeben haben. Die Ausstellung stellt unabhängiges Schaffen aus der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland vor. Das Phänomen des „self publishig“ oder „independent publishing“ folgt dem aktuellen Trend eines nachhaltigen Einsatzes von Ressourcen.

Ausstellende Künstler: Štepánka Bláhovcová, Jan Cumlivski, Jimmy Draht, Mariana Dvoráková, Ines C. Geißer, Kirsten C. Geißer, Christian Gfeller, Anna Hellsgård, Inga Israel, Marion Jdanoff, Kudlawerkstatt, Jeong Hwa Min, Eva Maceková, Napoli, Tomáš Roubal, Franziska Schaum, Team HexMex, Damien Tran, uuterky
Kuratorin: Alena Drahokoupilová

Am 16.10.13 gibt es außerdem die Möglichkeit, sich mit den Künstlern zu treffen und mehr über die ausgestellten Werke und deren Arbeitsweise zu erfahren. Nach der etwa einstündigen Führung durch die Ausstellung wird Roman Israel aus einigen der ebenfalls im Tschechischen Zentrum ausgestellten Büchern lesen, die von seiner Schwester Inga Israel illustriert und grafisch gestaltet wurden. Roman Israel lebt und arbeitet in Leipzig, er schreibt Prosa, Lyrik, Theaterstücke und Hörspiele, veröffentlicht in Zeitschriften und ist Mitglied der Lesebühnen Sax Royal, Kosmonaut und West.

18:00 Führung durch die Ausstellung u.a. mit Jimmy Draht, Re:Surgo!
19:00 Lesung Roman Israel

Was: Führung durch die Ausstellung und Lesung
Wo: Tschechisches Zentrum / Wilhelmstr. 44 / Zug. üb. Mohrenstraße, Berlin
Wann: 16.10.2013 / 18:00
Eintritt frei!

Die Ausstellung selbst ist noch bis 24.10.2013, Mo-Do 15.00-20.00 geöffnet.

http://berlin.czechcentres.cz

11/06/2013

Eiswüste und Asphaltblut – Ein Text-Bild-Experiment

Bildbeschreibung_FinalDie im Leipziger Literaturverlag erscheinende Anthologie „Eiswüste und Asphaltblut“ (Hg. Kurt Mondaugen & Udo Hagedorn) ist ein Text-Bild-Experiment mit Beiträgen von Ahne, Tom Bresemann, Julius Fischer & André Herrmann, Lizzy Gabriel, Roman Israel, Simone Kornappel, Jan Kuhlbrodt, Radjo Monk, Sonia Petner, Raimund Petschner und Stephan Sarek

Udo Hagedorn und Kurt Mondaugen vereinbarten ein außergewöhnliches Bildbetrachtungs-Experiment: Ein abstraktes Bild des Berliner Künstlers (Foto) wurde für je drei Wochen in den Wohnungen von 13 Schriftstellern platziert. Diese hatten die Aufgabe, eine mit den Farben und Linien des Bildes verwobene Geschichte zu erfinden. Irritationen und Mißverständnisse waren erwünscht. So finden sich in diesem Band Geschichten von Schuhabdrücken und breit getretenen Kaugummis, von einer Farbexplosion und vom Photonenantrieb eines interstellaren Raumschiffes neben tiefgründigen Analysen und Reflexionen, in denen Bildkunst und schriftstellerische Improvisation aufeinandertreffen.

Kurt Mondaugen, geb. 1966, lebt als Schriftsteller, Performer und Philosoph in Leipzig, 2008-2011 Stipendiat am Graduiertenkolleg Schriftbildlichkeit an der Freien Universität Berlin.
Udo Hagedorn, geb. 1968 in Thüringen, lebt als bildender Künstler in Berlin und Ostbrandenburg.

Eiswüste und Asphaltblut (Hg. Kurt Mondaugen & Udo Hagedorn)
Leipziger Literaturverlag
130 S., 16.95 EUR
ISBN 978-3-86660-165-9

16/03/2013

Re-covered. Neue deutschsprachige Prosa

KOMPLETT.inddVier Erzählungen des uruguayischen Autors Juan Carlos Onetti setzten vor vier Jahren das Schreibprojekt “Covering Onetti” junger deutschsprachiger Autorinnen und Autoren in Gang. Seitdem entstanden über 30 Coverversionen – Paraphrasen, Parodien, Aktualisierungen, Annäherungen und Abstoßungen – alle einmalig in ihrem Ansatz. Mit Re-covered. Neue deutschsprachige Prosa liegen nun 24 Texte vor, die nicht mehr nur Onettis Texte, sondern auch die vorangegangenen Coverversionen sampeln. Diese Anthologie versammelt die literarischen Stimmen von morgen und bietet einen guten Einblick in die aktuelle junge deutsprachige Literatur.

Mit Texten von Mario Apel, Luise Boege, Silke Eggert, Jens Eisel, Sandra Gugić, Philipp Günzel, Bettina Hartz, Roman Israel, Katharina Kaps, Thorsten Krämer, Georg Leß, Babet Mader, Yulia Marfutova, Tom Müller, Laetizia Praiss, Sascha Reh, Donata Rigg i. A. das Autorinnenkollektiv, Marc Oliver Rühle, Martin Spieß, Gerhild Steinbuch, Florian Wacker, Robert Wenrich. Daniel Windheuser und Bettina Wohlfender.

RE-COVERED. Neue deutschsprachige Prosa
192 Seiten, Softcover, Englische Broschur
10,00 Euro (D), 10,20 Euro (A)
ISBN 978-3-9812062-9-6

http://www.verlag.lettretage.de/

29/01/2013

Expedition Wordpol – Leipzigs neue Lesereihe – präsentiert von Roman Israel

Expedition WordpolSeit Anbeginn behaupten Menschen, ihn gesehen zu haben oder dort gewesen zu sein, die Rede ist vom sagenumwobenen Wordpol. Obwohl eine systematische Suche bislang erfolglos blieb, wurde er Sehnsuchtsort von Generationen literarischer Abenteurer und Entdecker. Manche vermuteten ihn nördlich im Lande Preusa, andere im Süden um die Stadt Leyrik, wieder andere sahen in ihm ein fantastisches Utopia, das nur im Geist existiere, und näherten sich mit die Wahrnehmung beeinflussenden Subtanzen. Gibt es ihn nun oder nicht? Ab dem 05. März startet in der Leipziger Wärmehalle Süd eine neue monatlich angelegte Suchexpedition mit wechselnden Gästen unterschiedlichster literarischer Orientierung, die der Sache auf den Grund gehen wird. Die ersten waghalsigen Entdeckungsreisenden werden der Lyriker, Dramatiker und Prosaist JAN KUHLBRODT, Social-Beat-Legende VOLLY TANNER, die junge Slam-Poetin LINN PENELOPE MICKLITZ sowie der in Krasnojarsk geborene in deutscher und russischer Sprache schreibende Autor SERGEJ TENJATNIKOW sein. Ob sie ihn finden oder nicht, auf jeden Fall wird es ein spannendes Abenteuer. Durch den musikalisch gerahmten Abend führt der Leipziger Schriftsteller Roman Israel. Musik von Gregor Kliem (Akkordeon) und Frederik Balmes (Flöte).

Was: Neue Lesereihe in Leipzig Connewitz
Wann: 05.03.13 (sowie jeden ersten Dienstag im Monat) / 20:30 Uhr
Wo: Wärmehalle Süd / Eichendorffstraße 7 / 04277 Leipzig
Kulturbeitrag: 3,-

http://expeditionwordpol.wordpress.com/
https://www.facebook.com/ExpeditionWordpol
http://www.waermehalle-sued.de/

Notiz: die für den 05.03.13 angekündigte Lena Inosemzewa ist leider erkrankt und wird in der Ausgabe am 07.05.13 zu hören sein.

20/12/2012

Frohes Fest und guten Rutsch

P1210748Ich wünsche allen Freunden, Kollegen, Verwandten, Bekannten und Besucher dieser Seite ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2013 sowie allseits schöne Erlebnisse, Ereignisse und immer spannende Projekte in Planung.

Zu meinem Fahrplan für kommendes Jahr: 2013 warten gleich zwei Romanprojekte auf Publikation, für die ich derzeit auf der Suche nach passenden Verlagen bin. Desweiteren stehen zwei meiner Shortstorys in Anthologien (,Covering Covering Onetti‘ im Verlag Lettrétage und ,Hochzeit von Text und Bild‘ A.T. im Leipziger Literaturverlag) kurz vor ihrer Veröffentlichung. Ferner sind ein neuer Storyband mit wunderschönen Illustrationen von Inga Israel sowie eine Hörspielbearbeitung meiner Krimigeschichte „Am Zaun“ geplant. Zum aktuellen Stand der Arbeiten wird auf dieser Seite, speziell unter der Rubrik Projekte informiert. Ausgewählte neue und alte Texte, die ich bei Solo-Lesungen oder auf Lesebühnen vorgetragen habe, werde ich künftig hier hochladen. Bis dahin Euch alles erdenklich Gute und schaut mal wieder vorbei!

Sonntag sah ich eine
Wolke die höher und
weiter wurde je näher
es auf Mitternacht zuging
Montag schneite es daraus