18/09/2018

Unser Film „Der Clou des Uhus“ beim Fotograf Festival Prag

In weniger als einem Monat eröffnet die Ausstellung „Re*creation“ im Rahmen des Prager Fotograf Festival #8, das vom 11.10.–10.11.2018 stattfindet. Im Filmprogramm wird dort auch unser Film „Der Clou des Uhus“ zu sehen sein.

Der Fotograf Joachim Schmidt forderte 1987 polemisch: „Keine neuen Fotos, bis die alten aufgebraucht sind.“
Die Künstler*innen der Ausstellung Re*creation eignen sich vorhandene Bilder an. Das Material stammt aus Bereichen, die wir klassischerweise dem Privatem zuordnen: Selbstinszenierungen, Freizeitbeschäftigungen, selbstgewählte und erzwungene Arbeitsunterbrechungen. Es wurde aus seinem ursprünglichen Kontext gelöst, verändert, kommentiert, zeitlich und räumlich transformiert. Durch diese Rekontextualisierung wird neben der individuellen eine gesellschaftliche Relevanz offenbart.
Die Aneignungen fordern das Verhältnis von Privatem und Öffentlichem heraus, verkehren Original und Reproduktion, reflektieren Normierungen und Instrumentalisierungen und spielen mit Kontrolle und Selbstbestimmung. Sie verschieben den Fokus von der Bildproduktion hin zur Distribution, Rezeption und Interpretation von Bildern.
In den Herangehensweisen lassen sich dabei sowohl Faszination, als auch Kritik am Material ablesen – in allen Fällen regen sie zu einer Re- exion über unsere geteilte Bilderwelt an.

Das Filmprogramm versammelt Kurzfilme, in denen persönliche Freiheiten und gesellschaftliche Zwänge aufeinandertreffen. Auf unterschiedliche Weise thematisieren die Filme Erfahrungen und Bedingungen für individuelle Selbstbestimmung über das eigene Leben und den Beruf und fragen nach der Intimität von Freizeit, Sexualität und Beziehung.

In der Bibliothek werden Künstlerbücher versammelt, die gefundenes und gesammeltes Bildmaterial zum Ausgangspunkt nehmen, um soziale, ästhetische und historische Konstellationen zu analysieren und zu rekonstruieren.

mit Arbeiten von:
Ausstellung: Manja Ebert (DE), Paula Gehrmann (DE), Jens Klein (DE), Lebohang Kganye (ZA), Clarissa Thieme (DE), What Remains Gallery (DE)

Filmprogramm: Kateřina Držková (CZ), Roman Israel (DE), Steffen Köhn (DE), Marc Thümmler (DE), Philip Widmann (DE)
(tba)

Künstlerbücher: Adam Broomberg & Oliver Chanarin (ZA/UK), Kateřina Držková (CZ), Edition Taube (Jan Steinbach, Tilman Schlevogt, Jonas Beuchert, DE), Katrin Kamrau (DE/BE), Jens Klein (DE), Joachim Schmidt (DE)

Kuratiert von:
Elisabeth Pichler und Lena von Geyso

https://fotografestival.cz/2018/en/

7/09/2018

Mein Roman „Flugobst“ als Hörbuch

Auf meinem Youtube-Kanal startet gerade eine neue Reihe. Wöchentlich werde ich einen neuen Teil meines 2017 im Wiener Luftschacht Verlag erschienenen Romans „Flugobst“ hochladen.
„Flugobst“ entführt uns nach Klarabach, in die frühen 1990er. Die Wende hat das verschlafene Bergkaff an der deutsch-tschechischen Grenze ganz schön mitgenommen: Für die Alten gibt es keine Arbeit, für die Jungen kaum Perspektive. Abrissbagger fressen sich durch die Stadt. Existenzgründer reiben sich die Hände. Der jüdischstämmige Wolf Czeschlak nutzt die Gunst der Stunde, um sich mit einem Paradiesfrucht-Stand auf Rädern selbständig zu machen. Das Geschäft brummt, vor allem weil sein Partner Gert den Umsatz mit reißerischen Verkaufsperformances in die Höhe treibt – zumindest bis ein Todesfall die Kleinstadt gehörig durcheinander bringt … Eine unkonventionelle Vater-Sohn-Geschichte inmitten der Provinz: Humorvoll spürt der Roman den kleinen Absurditäten des Alltags nach, ohne dabei seine Protagonisten jemals der Lächerlichkeit preiszugeben. Hier gehts zum Trailer. Viel Spaß!

7/06/2018

Neues Buch am 5.11.: Minimal ist besser

Am 5. November erscheint mein neues Buch „Minimal ist besser. Vom süßen Leben ohne Besitz“ im Mikrotext-Verlag Berlin als E-Book. Darin widme ich mich ausgiebig meinem Nomadenleben. Das schicke Cover hat wieder meine Schwester Inga Israel angefertigt. Weitere Infos gibt’s in diesem Video auf meinem Youtube-Kanal. Oder hier in diesem Ankündigungstext:

Der Schriftsteller Roman Israel lebt seit zwei Jahren als Nomade. Er hat alles aufgegeben und besitzt nur noch einen Koffer voll Klamotten und seinen Laptop. So zieht er von Stadt zu Stadt, von Ort zu Ort, von Erfahrung zu Erfahrung – ohne Bremsklotz am Bein. Klingt nach maximaler Freiheit. Oder doch eher nach einer Schnapsidee? Ein Erfahrungsbericht.

www.mikrotext.de

6/06/2018

Der Maulkorb – Blätter für Literatur und Kunst #23

Das Magazin „Der Maulkorb – Blätter für Literatur und Kunst“ erscheint bereits in der 23 Ausgabe! Ich bin auch wieder mit drin und kann allen nur empfehlen, mal hineinzublättern. Das Lineup liest sich fantastisch:

118 Seiten, davon 24 farbige Abbildungen im Format DIN A5, gebunden mit festem Einband, ISSN 1865-9586. Künstler*innen der Ausgabe sind Caroline Scheel, Chris Löhmann, Cornelia Franke und Eva Harut. Mit Gedichten und Kurzgeschichten von Micul Dejun, Thomas Podhostnik, Sascha Kokot, Benedikt Dyrlich, Martin Piekar, Cornelia Eichner, Norman P. Franke, Philipp Böhm, Andreas Koziol, Konrad Grüttner, Sascha Klein, Roman Israel, Sergej Tenjatnikow, Sigune Schnabel, Suse Schröder, Athanasius Wedon, Helmut Schönig, Bastian Kienitz, Marc Lunghuß, Dieter Schönecker, Barbara Rossi, Tomás Pridal, Simon Alles, Michael Hillen, Patrick Wilden, Laetizia Praiss, Mascha Golda und einem Interview mit Lütfiye Güzel.

http://dermaulkorb.blogspot.com/

30/05/2018

Vorstand im Verband Deutscher Schriftsteller VS in Sachsen

Herzlichen Dank für das Vertrauen. Ich wurde vor einigen Tagen in den Vorstand des Verbandes Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Sachsen gewählt, der der Vereinten Dienstleistungsgesellschaft Verdi angeschlossen ist.

www.vs-in-sachsen.de

17/05/2018

Stipendium in Brünn (CZ) 2018

Herzlichen Dank an die Mährische Landesbibliothek, die Leipziger Buchmesse und das Goetheinstitut in Prag für das mir zugesprochene Arbeitsstipendium. Im November diesen Jahres werde ich mich in der Partnerstadt von Leipzig in Brünn/Brno (Tschechien) aufhalten, um dort an meinem neuen Romanprojekt zu arbeiten, die Stadt zu erkunden und mich von der tschechischen Lebensart zu neuen Texten inspirieren zu lassen. Wer wissen will, was ich dort alles erlebe, kann mir z.B. auf TWITTER oder INSTAGRAM folgen und mit dabei sein. Außerdem werde ich auf meinem Youtube-Kanal berichten. Weitere Infos zum Stipendium gibt es hier auf Radio Prag.

15/02/2018

Mein YouTube-Kanal „Roman Israel“

Liebe Freunde des gesprochenen Wortes,

Ich lade regelmäßig neue Texte auf meinem YouTube-Kanal „Roman Israel“ hoch. Hört mal rein oder abonniert meinen Kanal. Ich würde mich freuen. Die erste Geschichte, die ich dort hochgeladen habe, stammt übrigens aus meinem 2014 erschienen Buch „Die leise Ahnung von Sonne“. Die Illustrationen sind von meiner Schwester Inga Israel. Die Soundqualität der Texte ist zwar noch nicht optimal, aber ich versuche, alles nach und nach zu verbessern. Ich wünsche euch viel Spaß!

Hier geht`s zum Kanal: Roman Israel
Diesen gibt es auch als Video-Podcast

13/02/2018

13.04. Roman Israel liest, wenn der Schnee getaut sein wird

Roman Israel dürfte einigen bereits als Stammautor der Dresdner Lesebühne Sax Royal ein Begriff sein. Aber die, die ihn noch nicht kennen, wissen natürlich, dass er auch Romanautor, Lyriker und Filmemacher ist. Die Liste von Preisen und Stipendien, die er noch nicht erhalten hat, ist so lang, dass sie hintereinander geschrieben acht Mal den Äquator umspannen würde. Ebenso lang ist übrigens die Liste seiner unveröffentlichten Bücher, während seine veröffentlichten Bücher, würde man sie übereinander stapeln, einen Turm ergeben würden, der die in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Mindesthöhe von Türmen deutlich unterschreitet. Seinen Wohnort wechselt Roman, der ungern bei seinem Vornamen genannt wird, in unregelmäßiger Regelmäßigkeit. Zwar nicht ganz so häufig wie mancher seine Unterhosen stopft, aber wenigstens so oft, dass es sich für ihn nicht lohnt, ein eigenes Bett zu besitzen. Er lebt aus bzw. im Koffer und von dem, was ihm die Leute so vor die Füße oder gegen den Kopf werfen. Letztens erst ein Kinderfahrrad oder einen Apfel, der aus einer Hand voll Seltener Erden hergestellt worden war. Am 13. April stellt er ohne konkreten Anlass aktuelle Texte aus seinem lyrischen und prosaischen Oeuvre vor. Immerhin hat er im letzten Jahr wieder scheißviel „Zartes“ an Literatur aufgeschrieben und bisher keine Verwendung dafür gehabt. Er ist selbst schon sehr gespannt darauf, was ihn bei seiner Lesung erwartet. Setzten Sie sich doch mit zu ihm ins Publikum und glänzen Sie – verdammt nochmal – ein Mal im Leben mit Ihrer Anwesenheit! www.romanisrael.de

Wo: Hole Of Fame / Königsbrücker Str. 39 / 01097 Dresden
Wann: 13.04.18 / 20:00 Uhr

www.holeoffame.de

5/01/2018

11. Januar: 13 Jahre Lesebühne Sax Royal

Am 11. Januar feiert unsere Dresdner Lesebühne Sax Royal ihren 13. Geburtstag! Im Jahre 2005 war’s, da taten sich fünf hoffnungsvolle junge Schriftsteller zusammen, um von nun an monatlich in der Scheune dem Dresdner Publikum ihre Geschichten, Gedichte und Lieder zu präsentieren. Die fünf Stammautoren Michael Bittner, Julius Fischer, Roman Israel, Max Rademann und Stefan Seyfarth haben seitdem einiges erlebt und durchgemacht. Sie haben Bücher geschrieben, Platten aufgenommen und Filme gedreht. Sie haben Elbefluten, Bierpreiserhöhungen und Montagsspaziergänge überstanden und sogar beschrieben und besungen. Sie sind darob ein bisschen dicker und ein bisschen grauer geworden. Dennoch haben sie noch immer den gleichen Spaß am Schreiben und am Vorlesen wie zu Beginn, nicht zuletzt dank des wunderbaren Publikums, das ihnen über die Jahre treu geblieben ist und das noch immer um neue Fans wächst. Die Royalisten werden dafür sorgen, dass ihr 13. Jubiläum nicht zum Unglückstag ausschlägt, indem sie ihren Gästen wie immer neue Texte und Songs schenken, aber auch ein paar Klassiker aus den vergangenen Jahren. Für einige Überraschungen wird ebenfalls gesorgt sein. Liebe Freunde von Sax Royal, kommt und feiert mit uns!

Sax Royal – die Dresdner Lesebühne – 13. Geburtstag! | 11. Januar | Donnerstag | 20 Uhr | Scheune | Vorverkauf: 5 Euro zzgl. Gebühr, Abendkasse: 5/7 Euro

24/12/2017