23/01/2015

27.01. „Caiman und Drache“ in der Leipziger Stadtbibliothek

cover caiman19_kleinAm 27.01. feiert mein Debut-Roman „Caiman und Drache“ Leipzig-Premiere, und zwar in der Leipziger Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz. Die Moderation übernimmt die Schriftstellerin Sophie Sumburane und Franziska Jakobi hat für diesen Abend wunderbar schöne Klaviermusik komponiert. Zum Roman selbst: Der Schauplatz des Geschehens liegt in dem verschlafenen Dorf Braschowitz, im Oberschlesien der 1920er Jahre. In der zum Deutschen Reich gehörenden Region entbrennt ein Volksaufstand, dessen Ziel der Anschluss an die Zweite Polnische Republik ist. Brücken werden gesprengt. Menschen verschwinden. In den Hinterzimmern der Amtsstuben laufen halbseidene Geschäfte. Eines Morgens wird die Leiche von Pfarrer Ogurek im Steinbruch gefunden. Der beleibte Kriminalbeamte Ferch untersucht den Fall, doch er stößt auf jede Menge Ungereimtheiten – und auf das Misstrauen der Dorfbewohner. Und es wird weitere Tote geben.

Moderation: Sophie Sumburane
Musik: Franziska Jakobi
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Leipziger Städtischen Bibliotheken mit dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) – Landesverband Sachsen und dem Kulturwerk deutscher Schriftsteller in Sachsen e.V.

Wo: Leipziger Städtische Bibliotheken / Wilhelm-Leuschner-Platz 10/11, 04107 Leipzig
Wann: 27.01.15 / 19:00 Uhr
Eintritt frei!

http://stadtbibliothek.leipzig.de

30/11/2014

Neue Lyrikanthologie: Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene

sapphoAuch wenn von ihren Dichtungen nur ein Bruchteil erhalten und von ihrem Leben fast nichts bekannt ist: Sappho lässt uns nicht los. Als Frau, die sich in der von Männern dominierten Welt der antiken Literatur behauptet, als Dichterin, die als erste – soweit wir es erkennen können – von sich selbst und ihren Empfindungen spricht, als Verfasserin von Texten, deren Schönheit noch in der zerstörten Form, in der sie auf uns gekommen sind, beglückt.

Zahlreiche zeitgenössische Dichterinnen und Dichter beziehen in diesem Band Stellung zu Sappho, zu ihrer Person, ihren Versen oder einzelnen ihrer Motive. Alle deutschsprachigen Gedichte sind Originalbeiträge.

Mit Glykeria Basdeki, Kerstin Becker, Andreas Bülhoff, Jascha Dhal, Daniela Danz, Richard Duraj, Christiane Heidrich, Jenny Feuerstein, Phoebe Giannisi, Mascha Golda, Michael Gratz, Ulf Großmann, Alexander Gumz, Philipp Günzel, Marilyn Hacker, Bianka Hadler, Dirk Uwe Hansen, Andreas Hutt, Roman Israel, Angelika Janz, Anja Kampmann, Jorgos Kartakis, Odile Kennel, Birgit Kreipe, Erika Kronabitter, Jan Kuhlbrodt, Marianna Lanz, Joan Larkin, Georg Leß, Leonce W. Lupette, Anne Martin, Artur Nickel, Simone Katrin Paul, Martin Piekar, Bertram Reinecke, Rick Reuther, Christoph Georg Rohrbach, Marcus Roloff, Tobias Roth, Uwe Saeger, Clemens Schittko, Armin Steigenberger, Elena L. Steinbrecher, Brigitte Struzyk, Asmus Trautsch, Monika Vasik, Eva Christina Zeller.

Muse, die zehnte. Antworten auf Sappho von Mytilene
Herausgegeben von Michael Gratz und Dirk Uwe Hansen
freiraum-verlag
110 Seiten; Softcover; 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-943672-50-3
14,95 EUR (D)

22/11/2014

26.11. Buchvorstellung „Caiman und Drache“ im KulturHaus Loschwitz

cover caiman19_kleinAm 26.11. reise ich nach Dresden und stelle dort meinen Roman CAIMAN UND DRACHE vor, der sich übrigens vorzüglich als Lektüre an grauen, nasskalten Tagen eignet. Denn er enthält alles, was einen guten Krimi ausmacht, einen überforderten Kommissar (fett), Regen und Tote und vieles mehr.
Der Schauplatz des Romangeschehens liegt in dem verschlafenen Dorf Braschowitz, im Oberschlesien der 1920er Jahre. In der zum Deutschen Reich gehörenden Region entbrennt ein Volksaufstand, dessen Ziel der Anschluss an die Zweite Polnische Republik ist. Brücken werden gesprengt. Menschen verschwinden. In den Hinterzimmern der Amtsstuben laufen halbseidene Geschäfte. Eines Morgens wird die Leiche von Pfarrer Ogurek im Steinbruch gefunden. Der beleibte Kriminalbeamte Ferch untersucht den Fall, doch er stößt auf jede Menge Ungereimtheiten – und auf das Misstrauen der Dorfbewohner. Und es wird weitere Tote geben … Es lohnt sich auf jeden Fall, schaut vorbei.

WANN: 26.11.14 / 20:00
WO: KulturHaus Loschwitz / Friedrich-Wieck-Straße 6 / 01326 Dresden
Eintritt: 8 / 6 Euro

www.kulturhaus-loschwitz.de

1/11/2014

8. November Lesung „Polska im Nebel“

Bild Polska im Nebel Wie vielen vielleicht bekannt ist, habe ich einen Teil dieses Jahres in einer „Schutzhütte“ an den nebeligen Hängen des Riesengebirges verbracht. Es hat viel geregnet und ich habe viel gezittert. Und mir die Zeit mit Ziegen hüten und Geschichten schreiben vertrieben. Jetzt bin ich zurück und werde einige davon am 08.11.14 erstmals vorstellen. Außerdem habe ich meinen Debütroman im Gepäck, der soeben taufrisch erschienen ist. Gleich zwei gute Gründe, unbedingt dabei zu sein. Ihr seid herzlich eingeladen.

Wann: 08.11.14 Start: 20:00 Uhr
Wo: hinZundkunZ (Georg Schwarz Straße 9 / 04177 Leipzig)

23/07/2014

Romandebüt „Caiman und Drache“ ab sofort erhältlich

cover caiman19_kleinEndlich ist es soweit. Mein erster Roman „Caiman und Drache“ ist offiziell erschienen und über den Buchhandel erhältlich. Wer sich informieren möchte, worum es geht, hier ist der Klappentext:

Oberschlesien in den 1920er-Jahren: In der zum Deutschen Reich gehörenden Region entbrennt ein Volksaufstand, dessen Ziel der Anschluss an die Zweite Polnische Republik ist. Auch das verschlafene Dorf Braschowitz wird von den Unruhen erschüttert. Brücken werden gesprengt. Menschen verschwinden. In den Hinterzimmern der Amtsstuben laufen halbseidene Geschäfte. Eines Morgens wird die Leiche von Pfarrer Ogurek im Steinbruch gefunden. Der beleibte Kriminalbeamte Ferch untersucht den Fall, doch er stößt auf jede Menge Ungereimtheiten – und auf das Misstrauen der Dorfbewohner. Und es wird weitere Tote geben.

Vor diesem Hintergrund entspinnt sich die Geschichte um die Zwillinge Karl und Alois Storch, die beide dieselbe Frau lieben, die geheimnisvolle Dorfschöne Malwina. Sie kann sich für keinen entscheiden, spielt sie gegeneinander aus und macht aus Brüdern Rivalen. Dann bricht der Vorabend des Zweiten Weltkrieges an und die drei verlieren sich aus den Augen. Werden sie sich wiedersehen?

Roman Israel fängt in seinem Debütroman Caiman und Drache die ganz besondere Atmosphäre zwischen Angst und Aufbruch ein, die während der Zwischenkriegszeit in der deutsch-polnisch-tschechoslowakischen Grenzregion geherrscht haben muss. Dabei spürt er scheinbar mühelos die Komik auf, die in jedem noch so dramatischen Ereignis zu finden ist.

Luftschacht Verlag Wien 2014
Hardcover; Ebook (epub)
ISBN (Print) 978-3-902844-43-9
€ 23.20 [D], € 23.90 [A], CHF 31.50

26/05/2014

31.05. Europa-Tage-Lesung im Dom Gerharta Hauptmanna in Jagniątków

P1240872Literaturliebhaber aufgepasst! Ab Samstag, den 31.05. finden im Gerhart-Hauptmann-Haus im idyllischen Agnetendorf (PL) wieder die Europatage statt. Das städtische Museum lädt ab 11 Uhr zu einer interkulturellen Zusammenkunft mit Autoren aus Polen, Russland und Deutschland. Außerdem gibt es Musik von Ewa Antosik.

Es lesen: Natalia Elizarova (Moskau), Jacek Inglot (Breslau), Waldemar Okoń (Breslau), Marek Śnieciński (Breslau), Undine Materni (Dresden), Peter Gehrisch (Dresden), Roman Israel (Leipzig) – Stipendiat des Projektes „Auswärtsspiel“.

Wann: 31.05.14 / 11 Uhr
Wo: Gerhart-Hauptmann-Haus / ul. Michałowicka 32 / 58-570 Jelenia Góra (Polen)

www.muzeum-dgh.pl

5/05/2014

Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung Sachsen in Jagniątków/Polen 2014

P1240416Liebe Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, vielen Dank. Von Anfang Mai bis Ende Juni 2014 werde ich mich im Gerhart-Hauptmann-Haus in Jagniątków/Jelenia Góra/Polen aufhalten, um mein neues Romanprojekt voranzutreiben, durch die Berge zu streifen und mich vom schlesischen Teil des Riesengebirges inspirieren zu lassen.

22/10/2013

Die leise Ahnung von Sonne – Neues Buch im Dezember

aidcjdai

Selfpublishing ist in aller Munde und dabei, in der Buchbranche gehörig Staub aufzuwirbeln. Auch wir sind Teil dieser Bewegung und lassen auf diese Weise wieder ein Buch, mittlerweile unser sechstes, erscheinen. In „Die leise Ahnung von Sonne“ sind wie immer wundervolle Illustrationen von Inga Israel und diesmal zehn heiterschönskurrile Storys von mir enthalten.
Die alterssenile Frau Przibilski will beobachtet haben, wie Jugendliche einen Toten im Steinhuder Meer entsorgt haben. Kommissar Roth ermittelt und findet heraus, dass es nur ein Karpfen gewesen sei, der im fischlosen See versenkt wurde. „Deswegen haben die Jungen einen reingeworfen, um ihn zu angeln. Ohne Fisch kein Angler. Verstehen Sie?“ „Und die Leiche, Herr Kommissar?“ „Rufen Sie mich an, falls Sie noch eine finden sollten!“ Fröhliches Ende ohne Fisch, dann aber doch mit Leiche. In einer anderen Geschichte entdeckt eine Gruppe von freakigen Wissenschaftlern das sagenumwobene Higgs-Boson und während der angeschlossenen wilden Feierorgie plötzlich Gefallen an Freikörperkultur, Nudismus und der Erforschung des eigenen Körpers wieder. Zwei Wanderer, die nach schweißtreibender Gipfelstürmung sich nichts sehnlicher wünschen, als in einer tschechischen Grenzbaude ein böhmisches Fassbier zu genießen, müssen feststellen, dass ebendiese in ein Spezialitätenrestaurant namens „Olymp“ verwandelt wurde, das nur die griechischen Flaschenbiere namens Malfa und Alfa führt. Das kann doch wohl alles nicht wahr sein. Weltuntergang! Und was nun? Eine Mutter sitzt in einem von einer Schneewehe gestoppten Zug fest. Der Zugführer weigert sich die Türen zu öffnen, bevor ein Bergungskommando eingetroffen ist, um Dienst nach Vorschrift zu machen. Doch Hilfe naht. Ihr kleiner Sohn Fryko ist in Begleitung eines Jägers zu ihr unterwegs, der sie unter Androhung von Waffengewalt da rausholen soll. Anders als erwartet, führt dieser jedoch kein Gewehr, sondern nur ein Netz mit sich. „Warum denn das? Das ist ja voll öde!“, fragt Fryko. „Es hält die Tierschützer im Zaum.“ Drohgebärde? Fehlanzeige. Solche und viele weitere teils absurde, witzige, bildgewaltige und oftmals tragikomische Geschichten finden sich im knapp hundert Seiten umfassenden Bändchen. Sie enden, wie das wahre Leben, nicht immer glorreich, aber stets hoffnungsvoll.

Buchpremiere am 6.12.13
Wo: Mastul e.V. / Liebenwalder Straße 33 / 13347 Berlin
Nähere Infos folgen.

http://mastul.de/

10/06/2012

Aufenthaltsstipendium der „Villa Decius“ in Krakau/Polen 2012

Anfang 2012 wurde mir von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und der „Villa Decius“ in Krakau/Polen ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium zugesprochen, worauf ich sehr stolz bin. Von Anfang Mai bis Ende Juli 2012 werde ich mich deshalb im Gästehaus der „Villa Decius“ in Kraków aufhalten, um vor Ort Feldstudien zu betreiben, die polnische Lebensart kennenzulernen und mein neues Romanprojekt „Flugobst“ voranzutreiben. Einige erste fotografische Impressionen gibt es hier zu bestaunen. Demnächst werde ich auch frische Texte hochladen, die vor Ort entstanden sind – und zwar hier.

9/12/2011

21.01. „Reise nach Loitoktok“ – Buchvorstellung

Reise nach Loitoktok — CoverZwei Auftragskiller in Rom ohne Auftrag. Ein Blinder, der heimlich den Playboy liest. Ein Schneemann in einer Geisterstadt. Ein Kommunist, der in der Antarktis Hörfunk macht. Eine Blumenfamilie beim FKK und das typisch Deutsche an Hippies. Mystisch. Sarkastisch. Skurril. So sind die Storys von Roman Israel. Am 21.01. stellt das Mitglied der Leipziger Lesebühne WEST seinen Storyband „Reise nach Loitoktok“ in der Verlagsbuchhandlung PaperONE vor. Ein spannender Abend mit Geschichten voller Überraschungen und schwarzem Humor.

Wann: Sa, 21.01.12 / 20:00 Uhr
Wo: Verlag Edition PaperONE / Merseburger Straße 38 / Leipzig-Plagwitz

http://editionpaperone.de