22/10/2013

Die leise Ahnung von Sonne – Neues Buch im Dezember

aidcjdai

Selfpublishing ist in aller Munde und dabei, in der Buchbranche gehörig Staub aufzuwirbeln. Auch wir sind Teil dieser Bewegung und lassen auf diese Weise wieder ein Buch, mittlerweile unser sechstes, erscheinen. In „Die leise Ahnung von Sonne“ sind wie immer wundervolle Illustrationen von Inga Israel und diesmal zehn heiterschönskurrile Storys von mir enthalten.
Die alterssenile Frau Przibilski will beobachtet haben, wie Jugendliche einen Toten im Steinhuder Meer entsorgt haben. Kommissar Roth ermittelt und findet heraus, dass es nur ein Karpfen gewesen sei, der im fischlosen See versenkt wurde. „Deswegen haben die Jungen einen reingeworfen, um ihn zu angeln. Ohne Fisch kein Angler. Verstehen Sie?“ „Und die Leiche, Herr Kommissar?“ „Rufen Sie mich an, falls Sie noch eine finden sollten!“ Fröhliches Ende ohne Fisch, dann aber doch mit Leiche. In einer anderen Geschichte entdeckt eine Gruppe von freakigen Wissenschaftlern das sagenumwobene Higgs-Boson und während der angeschlossenen wilden Feierorgie plötzlich Gefallen an Freikörperkultur, Nudismus und der Erforschung des eigenen Körpers wieder. Zwei Wanderer, die nach schweißtreibender Gipfelstürmung sich nichts sehnlicher wünschen, als in einer tschechischen Grenzbaude ein böhmisches Fassbier zu genießen, müssen feststellen, dass ebendiese in ein Spezialitätenrestaurant namens „Olymp“ verwandelt wurde, das nur die griechischen Flaschenbiere namens Malfa und Alfa führt. Das kann doch wohl alles nicht wahr sein. Weltuntergang! Und was nun? Eine Mutter sitzt in einem von einer Schneewehe gestoppten Zug fest. Der Zugführer weigert sich die Türen zu öffnen, bevor ein Bergungskommando eingetroffen ist, um Dienst nach Vorschrift zu machen. Doch Hilfe naht. Ihr kleiner Sohn Fryko ist in Begleitung eines Jägers zu ihr unterwegs, der sie unter Androhung von Waffengewalt da rausholen soll. Anders als erwartet, führt dieser jedoch kein Gewehr, sondern nur ein Netz mit sich. „Warum denn das? Das ist ja voll öde!“, fragt Fryko. „Es hält die Tierschützer im Zaum.“ Drohgebärde? Fehlanzeige. Solche und viele weitere teils absurde, witzige, bildgewaltige und oftmals tragikomische Geschichten finden sich im knapp hundert Seiten umfassenden Bändchen. Sie enden, wie das wahre Leben, nicht immer glorreich, aber stets hoffnungsvoll.

Buchpremiere am 6.12.13
Wo: Mastul e.V. / Liebenwalder Straße 33 / 13347 Berlin
Nähere Infos folgen.

http://mastul.de/

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