2/05/2022

Neuer Roman in der Edition Überland erschienen

Es ist soweit. Mein neuer Roman „Nektar Meer“ ist soeben in der Edition Überland Leipzig erschienen. Worum geht es: Die beiden Pleitiers, der Beinahe-Kubaner Henri und der Viertel-Pole Lenin, haben endlich wieder einen Job. Für einen Berliner Clan soll das Duo Schutzgeld erpressen. Doch aller Anfang ist schwer. Ihren ersten Auftrag vermasseln sie. Der nächste führt sie nach Prag, entpuppt sich dort jedoch als Kamikazeeinsatz. Sie werden als Geiseln genommen, unter Drogen gesetzt, von einem Biker-Club und zu allem Übel auch noch von der Polizei gejagt. Die beiden flüchten durchs tschechische und polnische Grenzland. Unter dem Einfluss der verabreichten Drogen stürzt die Barriere zwischen Realität und Fiktion zusammen. Beide Welten beginnen miteinander zu verschmelzen und bald wissen sie nicht mehr, wo genau die Grenze verläuft.

– Eine bissige Satire über schicksalhafte Begegnungen, Vorurteile und den Schulterschluss eines Mafia-Clans mit Granden aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Fotos von Bob Sala.

Eine kleine Hörprobe gibt es hier, eine Leseprobe hier.

384 Seiten
Edition Überland Leipzig 2022
ISBN 978-3-948049-15-7

https://editionueberland.de/shop/roman-israel-nektar-meer-mit-fotos-von-bob-sala/

https://www.bob-sala.com/

7/03/2022

Reihe: Word Pool – Creative Writing Workshop

Ob Poetry Slam, Kurz-geschichte, Gedicht oder Einkaufszettel, hier geht es um Texte aller Art und um das Sammeln von gemeinsamen Schreiberfahrungen. Um dem Alltag zu entfliehen. Den Kopf zu resetten. Die eigenen Gedanken in Sprache zu gießen. Whatever.

Willkommen sind Interessierte jeden Alters, die sich einmal im Monat unter Anleitung eines erfahrenen Autors an kleinen Schreibübungen, Textminiaturen und Ge-schichten versuchen möchten. Anschließend können diese auf der kleinen Bühne des Blechschlosses vorgetragen und gemeinsam besprochen werden. Ohne muss, ohne aber. Denn auch Kafka hat klein angefangen und zunächst nur für die Schublade geschrieben. Eine gute Gelegenheit sich auszuprobieren, weiterzuentwickeln und eventuell den Grundstein für eine künftige Karriere als C-Promi zu legen. Einfach vorbeikommen, mitmachen, Einstieg jederzeit möglich!

Den Workshop leitet der Leipziger Autor, Lyriker und Bühnenpoet Roman Israel. Als Teil der traditionsreichen Dresdner Lesebühne „Sax Royal“ steht er seit 18 Jahren jeden Monat live mit neuen Texten auf der Bühne. Außerdem sind von ihm zahlreiche Bücher erschienen, zuletzt der Roman „Nektar Meer“ in der Edition Überland (2022) sowie der Essayband „Minimal ist besser – Vom süßen Leben ohne Besitz“ (mikrotext Verlag Berlin 2018).

Mittwoch | 06. April| 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Scheune Blechschloss Dresden
(Scheunevorplatz)

Weitere Termine:
– 12. Mai um 19 Uhr
– 9. Juni um 19 Uhr

https://scheune.org/date/2022-04-06.html

1/12/2021

Interview auf literaturoutdoors.com

Für sein Projekt „5 Fragen an KünstlerInnen zur Gegenwart“ wurde ich von dem Kenner und Liebhaber der deutschsprachigen Literatur Walter Pobaschnig interviewt. Was dabei herausgekommen ist, kann auf literaturoutdoors.com nachgelesen werden. Dort spreche ich über meine derzeitige Situation als Schriftsteller während der Pandemie, neue Projekte, Ruhe, Nachsicht und den Istzustand.

13/02/2021

Neuigkeiten 2021 – Gedichtfilme, Stipendium Šamorín, neuer Roman

Da aus bekannten Gründen sämtliche Lesungen in den letzten Monaten ausgefallen sind, habe ich mich verstärkt dem Genre des Gedichtfilms zugewandt und damit experimentiert. Bisher konnten drei solcher lyrischer Filme fertiggestellt werden: Kontaktszenario, Im Japanischen Garten und Bereift. Alle drei beschäftigen sich mit den Themenfeldern Isolation, Nähe, Ferne und Kontakt. Desweiteren habe ich mich in Die Honigbiene satirisch mit der Materie des Homeschoolings auseinandergesetzt und stelle Bezüge zum Dao-De-Djing her. Für Sommer 2021 wurde mir von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ein Stipendium in der At-Home-Gallery Šamorín in der Slowakei zugesprochen. Für meinen letztes Jahr abgeschlossenen Road-Trip-Roman „Nektar Meer“ bin ich derzeit auf der Suche nach einem Verlag. Mittlerweile schreibe ich schon am nächsten Roman, der im polnischen Krakau angesiedelt sein wird.

Haltet die Ohren steif und bleibt gesund!

18/10/2020

Publikumspreis für „Fifty–fifty“

Große Freude. Am 17. Oktober feierte Michael Sommermeyers Super-8-Film „Fifty-Fifty“ bei den 21. Dresdner Schmalfilmtagen Premiere und erhielt den Publikumspreis. „Fifty-fifty“ basiert auf einer Kurzgeschichte von Roman Israel. Es geht um den in Westberlin geborenen Mazedonier Milan, der seit dem Studium wieder in Deutschland lebt. Vor einigen Jahren hat er für sich und seine Familie ein baufälliges Haus auf dem Land gekauft. Die Ausbauarbeiten ziehen sich allerdings in die Länge, denn Milan hat sich in den Kopf gesetzt, alles in Eigenregie wieder her-zurichten. Gerade fehlt es an einer Heizung und Milan entscheidet sich aus Kostengründen für eine Ofenheizung. Das Angebot des örtlichen Ofenbauers lehnt er als Wucher ab. Ihm kommt die Idee, gen Süden zu fahren, wo ihn paradiesische Zustände in Sachen Ofenpreise erwarten dürften. Er überredet seinen besten Kumpel, mit ihm zusammen nach Belgrad zu tuckern, um den bereits reservierten Ofen abzuholen. Milan verspricht, Kost und Logis während der Fahrt zu übernehmen – ein gewaltiger Irrtum, wie sich schon bald herausstellt. Denn sie übernachten im Auto und Milan verköstigt seinen Reisebegleiter mit Schokoriegeln und Feldfrüchten vom Straßenrand. Und dann ist auch noch der Ofenhändler unauffindbar. Eine Odyssee durch Belgrad beginnt. „Fifty-fifty“ wurde von der Kulturstiftung Sachsen und dem Amt für Denkmalschutz Dresden gefördert. Hier geht’s zum Trailer.

http://www.schmalfilmtage.de/

21/04/2020

Neu: Imhier & Dort und Nirgendssonst – Neue Nomadentexte

Roman Israel lebte drei Jahre lang aus dem Koffer und zog mit Eisenbahn und Flixbus von Ort zu Ort. Aus den großen Städten in die Provinz, aus der Provinz in die großen Städte. Von Leipzig nach Berlin, nach Prag, zurück nach Berlin, in die Lausitz, das Muldental, dann wieder Leipzig, über Berlin nach Brünn, nach Breslau, ins Riesengebirge und anderswohin. Das Unterwegs war sein Zuhause. Dort und über dieses Dort entstanden Gedichte, Geschichten, lyrische Skizzen und Destillate voll Nah- und Fernweh. Einige davon sind in diesem Buch versammelt und wurden von der Berliner Illustratorin Inga Israel bebildert. Das Buch ist in gedruckter Form und als E-Book erhältlich. Hier kann die Online-Buchpremiere, die am 8. Mai stattfand, noch einmal in voller Länge angesehen werden.

Texte von Roman Israel & Illustrationen von Inga Israel
104 Seiten
Printausgabe und E-Book
Berlin 2020

Hier erhältlich:
Print
https://ingaisrael.de/shop/buch-imhier-und-dort

E-Book
https://ingaisrael.de/shop/ebook-imhier-und-dort

7/02/2020

Fotolyrik aus Georgien – muraenentraenen on tour

Ab sofort sind alle Teile von „Muraenentraenen on tour – somewhere in georgia“ auf meinem YouTube-Kanal zu-gänglich. Dabei handelt es sich um ein Foto-Lyrik-Projekt, das in Zusammen-arbeit mit der Dresdner Fotografin Christiane Michel entstanden ist. Es versteht sich als Fortführung eines früheren Fototext-Projektes von uns, das in mehreren Lesungen mit Gedichten, Prosastudien und fotografischen Projektionen vorgestellt wurde. Daraus entstand 2008 das Buch „Fotoepigramme“. Wie damals werden auch in „Muraenentraenen on tour“ Gedichte von mir in Bezug gesetzt zu Fotografien von Christiane Michel – diesmal zu welchen, die alle in Georgien entstanden sind. Obwohl jedes Gedicht thematisch nach Georgien verortet werden kann, steht es zugleich auch für sich selbst und nähert sich sprachspielerisch dem Bildthema, und interpretiert es zuweilen um. Insgesamt elf solcher Foto-Lyrik-Zuordnungen wurden in die Playlist hochladen – als kleine repräsentative Auswahl der entstandenden Sammlung. Alle Texte wurden am 19.12.2019 in der Bonusrunde der Lesebühne Sax Royal live von mir eingesprochen. Hier geht’s zur Playlist.

23/01/2020

Neues Buch: Reformbühne Heim & Welt: Kann sofort verfilmt werden

Bereits seit einem Vierteljahrhundert liefert die Reformbühne Heim & Welt jeden Sonntag neue Texte, wöchentlich frisch gepresste und naturbelassene Literatur, Satire, Essays, Agitation und Propaganda.

Das Beste davon ist nun in diesem Buch versammelt: Verhandlungen mit Gott über einen Ausflug in den Tierpark, Erklärungen für Psychiatriepatienten, warum ihr Therapeut montags immer so schlimm nach Kneipe stinkt, Liebeserklärungen an Käferforscherinnen, atemberaubende Abenteuergeschichten über Berliner Altbaukeller und Paarurlaube auf Rügen, Gedichte über Modewörter und Gespräche über die Einsatz­möglichkeiten eines Laminators im Alltag. Haufenweise schöne Texte aus allen Genres, die eines gemeinsam haben: Sie könnten alle sofort verfilmt werden!

Die Reformbühne Heim & Welt ist eine der ersten und stilprägenden Lesebühnen Berlins. Seit Januar 1995 tritt sie unter ihrem immerwährenden Motto »Am besten was Neues« jeden, aber auch wirklich jeden verdammten Sonntag an, um ihre Texte und Lieder mit dem Publikum zu teilen.

Im Lauf der letzten 25 Jahre hatte die Reformbühne schon zahlreiche illustre Mitglieder: Bov Bjerg, Wladimir Kaminer, Manfred Maurenbrecher, Daniela Böhle, Uli Hannemann, Sarah Schmidt, Hans Duschke und Michael Stein haben hier viele Jahre lang ihre neusten Texte und Lieder ausprobiert. Zum 10-jährigen Bestehen erschien bei Goldmann die Anthologie »Volle Pulle Leben« sowie eine Doppel-CD (Reptiphon), zum 15-jährigen Jubiläum die Sammlung »Am besten was Neues« bei Voland & Quist.

Das aktuelle Ensemble der Reformbühne bilden Ahne, Jakob Hein, Falko Hennig, Roman Israel, Heiko Werning und Jürgen Witte. Spielort ist jeden Sonntag der Rote Salon der Berliner Volksbühne oder die Schankwirtschaft Baiz in Berlin-Prenzlauer Berg.

Taschenbuch: 228 Seiten
ISBN-13: 978-3947106417
Bestellen: Satyr Verlag
reformbuehne.de

18/11/2019

Vorstand im Sächsichen Literaturrat

Am 12.11. wählten die Mitglieder des Sächsischen Literaturrates e.V. auf ihrer jährlichen Versammlung im Leipziger Haus des Buches für zwei Jahre einen neuen Vorstand. Als Vorsitzende agiert künftig Jayne-Ann Igel (Dresden; Schriftstellerin). Als Stellvertretende Vorsitzende wurden Katharina Bendixen (Leipzig; Autorin, Übersetzerin, freie Journalistin) und Roman Israel (Leipzig; Schriftsteller) gewählt. Ihnen zur Seite stehen Odile Vassas (Dresden; u.a. wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Hygiene-Museum/Literaturveranstaltungen und Übersetzerin) und Jörn Dege (u.a. Geschäftsführer am Deutschen Literaturinstitut Leipzig).

Der Sächsische Literaturrat e.V. ist der Landesdachverband literarischer Vereine, Verbände und Institutionen. Als Informations- und Vernetzungszentrum in Sachen Literatur in und aus Sachsen sieht er sich der Vermittlung/Lobbyarbeit für die Literatur und das Lesen sowie der Förderung und Pflege der Literatur und des literarischen Lebens im Freistaat Sachsen verpflichtet.

http://www.saechsischer-literaturrat.de/

24/04/2019

Stipendium in Breslau 2019

Herzlichen Dank an die Kulturstiftung Sachsen für das mir zugesprochene Arbeitsstipendium am Edith-Stein-Haus. Im Mai und Juni werde ich mich in Breslau (Polen) aufhalten, um dort an meinem Romanprojekt zu arbeiten, die Stadt zu erkunden und mich von der polnischen Lebensart inspirieren zu lassen. Wer wissen will, was ich dort erlebe, kann mir z.B. auf INSTAGRAM folgen.